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Rückenschmerzen durch falsch eingestellten Lattenrost?

Malie LattenrosteSie haben sich einen neuen Lattenrost gekauft und nutzen diesen seit einer geraumen Zeit. Doch inzwischen melden sich Rückenschmerzen bei Ihnen, wenn Sie morgens aufwachen. Wenn die Matratze eine hochwertige Qualität aufweist und Sie darin keine Zweifel haben, es könnte daran liegen, sollten Sie sich einmal Ihren Lattenrost anschauen. Verfügt Ihr Lattenrost über Schieberegler? Diese werden vermutlich nicht richtig eingestellt sein. Schließlich ist es für Sie mit den Schiebereglern am Lattenrost möglich, den Härtegrad der einzelnen Leisten einzustellen. Doch es gibt zuvor einiges zu beachten, bevor Sie sich daran machen, den Lattenrost richtig einzustellen. Diese wichtigen Informationen erhalten Sie in diesem Ratgeber.

Informationen über die verschiedenen Lattenroste

Rückenschmerzen durch falsch eingestellten Lattenrost?Ihre Rückenschmerzen nach dem Aufwachen können womöglich an einem falsch eingestellten Lattenrost liegen, denn es ist wichtig, dass Ihre Wirbelsäule eine gerade Linie bildet, während Sie schlafen. Dafür müssen die schwereren Körperbereiche weicher aufliegen, damit diese etwas mehr in das Bett einsinken und dadurch die Wirbelsäule gerade liegt.

Für einen rückenschonenden und gesunden Schlaf sollten Sie nicht nur die richtige Matratze und den idealen Lattenrost auswählen. Es ist auch äußerst wichtig, den Lattenrost richtig einzustellen. Es gibt sehr viele verschiedene Modelle bei Lattenrosten und diese weisen auch unterschiedliche Funktionen auf. Besonders preiswerte Lattenroste verfügen über gar keine Einstellmöglichkeiten, wodurch Sie weder die Höhe vom Kopf- und Fußbereich einstellen, noch den Härtegrad verstellen können. Sollten Sie einen Lattenrost besitzen, der keine Verstellmöglichkeiten bietet, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob die Anschaffung eines hochwertigeren Modells womöglich Ihren Schlafkomfort erheblich verbessern würde.

Ihren Lattenrost sollten Sie entsprechend Ihren Schlafgewohnheiten einstellen. Die Schlafposition spielt dabei eine große Rolle, denn diese entscheidet ebenfalls darüber, wie Sie den Lattenrost einstellen müssen. Ein verstellbarer Lattenrost besitzt gedoppelte Leisten. In der Regel befindet sich ein Schieberegler zwischen den beiden Federleisten. Der Härtegrad von dem Lattenrost lässt sich mit diesen Schiebern einstellen.

Typ empfohlene Einstellung
Rückenschläfer V
Bauchschläfer Regler ganz nach außen

mit Lendenwirbel- und Bandscheibenbeschwerden

U

Einstellmöglichkeiten von Ihrem Lattenrost

Um die Einstellung von Ihrem Lattenrost richtig vornehmen zu können, sollten Sie berücksichtigen, wie Sie schlafen. Es gibt

  • Rückenschläfer
  • Seitenschläfer und
  • Bauchschläfer

Je nachdem, wie Sie liegen, ist auch der Lattenrost einzustellen. Die meisten Menschen sind hierbei Seitenschläfer, die wenigsten schlafen auf dem Bauch.

Einstellung für Seitenschläfer

Der Lattenrost sollte für Seitenschläfer in der Härte so eingestellt werden, dass die Schulterpartie und die Hüfte in der Matratze etwas einsinken können. Sie liegen orthopädisch korrekt, wenn diese zwei Körperbereiche ausreichend absinken. Dadurch wird verhindert, dass sich die Wirbelsäule verdreht. Wenn die Einstellung des Lattenrostes in diesen Bereichen zu weich ist, wird Ihr Körper durchhängen und das überträgt sich dann ebenfalls auf die Wirbelsäule. Die Wirbelsäule bekommt dann einen leichten Knick nach unten und in diesem Fall können Sie davon ausgehen, dass sich bei Ihnen bald Rückenschmerzen melden werden.

Tipp! Ein Lattenrost, der zu hart eingestellt ist, ist das andere Extrem. Dadurch sinken Schulter und Hüfte nicht ausreichend ab. Hier bekommt Ihre Wirbelsäule einen leichten Knick nach oben. Auch in diesem Fall werden Sie bald über Rückenschmerzen klagen. Allerdings kann man keine allgemeingültige Einstellung vorschlagen, da sich bei jeder Person Körpergewicht und Größe unterscheiden.

Wählen Sie als Seitenschläfer ein solches Kissen aus, welches das Schulter-Hals-Dreieck ausreichend ausfüllt. Auf diese Weise wird Ihr Kopf angehoben und ein Überstrecken oder Abknicken der Halswirbelsäule wird somit verhindert. Daher ist ein zu weiches Kissen nicht empfehlenswert. Bei der Wahl Ihrer Matratze sollten Sie hingegen besonders darauf achten, dass es sich hierbei um eine Mehr-Zonen-Matratze handelt. Wenn Sie diese Hinweise berücksichtigen, haben Sie bereits viel getan, um Ihre Rückenleiden etwas zu mildern.

Einstellung für Rückenschläfer

Wenn Sie ein Rückenschläfer sind, wird der Lattenrost anders eingestellt, als bei einem Seitenschläfer. Bei dem Lattenrost sollte der Beckenbereich weicher eingestellt werden, als die übrigen Körperbereiche. Schließlich handelt es sich bei dem Beckenbereich um eine besonders schwere Körperregion. Wenn Ihr Becken optimal in die Matratze einsinkt, können Sie das mithilfe eines Tests feststellen. Eine zweite Person schiebt ihre Hand unter ihre Lendenwirbelsäule. Wenn das nicht oder nur schwer möglich ist, liegen Sie richtig. Falls die Hand gut durchpasst, sollte dieser Bereich noch etwas weicher eingestellt werden. Auf diese Weise bildet Ihre Wirbelsäule eine gerade Linie und Sie verhindern damit Rückenschmerzen.

Tipp! Rückenschläfer wechseln nur selten ihre Schlafposition. Orthopäden empfehlen aus diesem Grund einen Nackenstützkissen. Achten Sie zudem für eine entspannte Nachtruhe darauf, dass im Vergleich zu einem Seitenschläfer das Kissen flacher ist. Daher haben viele Nackenstützkissen eine herausnehmbare Polsterplatte.

Vor- und Nachteile eines richtig eingestellten Lattenrostes

  • weniger Rückenschmerzen
  • erholsamer Schlaf
  • die Einstellung ist unkompliziert und schnell erledigt
  • eine falsche Einstellung kann zu Problemen führen

Einstellung für Bauchschläfer

Für Bauchschläfer empfiehlt sich ein Lattenrost mit einer Mittelzonenverstärkung. Die Federleisten sollten hierbei recht hart eingestellt werden. Durch eine härtere Aufliegefläche verhindern Sie, dass Sie im Schlaf Ihren Rücken durchdrücken und dadurch ein Hohlkreuz entsteht. Die Federleisten sollten zudem überwölbt sein. Dank der sogenannten Bauchschläfer-Brücke sinkt Ihr Becken außerdem nicht zu tief ein.

Flache Kissen eignen sich besonders gut für Bauchschläfer. Dadurch wird verhindert, dass sich die Halswirbelsäule überstreckt und damit wird Schulter- und Nackenverspannungen vorgebeugt. Die Matratze sollte nicht zu fest, jedoch punktelastisch sein und einen variablen Härtegrad aufweisen.

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Kommentare und Erfahrungen

  1. Stefan Wiesinger am 12. März 2018

    Was tun wenn man sich abwechselnd alle drei Positionen schläft?

    Antworten

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