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Welcher Lattenrost passt zu welcher Matratze?

Goodside LattenrosteDass der Lattenrost einen wesentlichen Beitrag für die Schlafqualität liefert, wissen nur wenige. Dabei ist es genau dieser, der für eine verbesserte Körperanpassung Ihrer Matratze sorgt und somit dabei hilft, der Entstehung von Nacken-, Rücken-, und Schulterschmerzen vorzubeugen. Außerdem wirken Lattenroste aktiv der Schimmelbildung von Matratzen entgegen, da deren Leistenabstand für eine angemessene Durchlüftung sorgt. Erst, wenn Matratze und Lattenrost miteinander im Einklang sind, lässt sich ein komfortables Liegegefühl erreichen. Damit Ihnen dies gelingt, sollten Sie bei der Wahl Ihres Lattenrosts zunächst einen Vergleich zwischen den unterschiedlichsten Modellen anstellen.

Welche Arten von Lattenroste gibt es?

Welcher Lattenrost passt zu welcher Matratze?Auf den ersten Blick scheint es gar nicht so einfach, den richtigen Lattenrost ausfindig zu machen. Um die Angebotsvielfalt etwas einzugrenzen, lohnt sich zunächst eine Gliederung hinsichtlich der Eigenschaften „starr“ und „verstellbar“ in der gleich folgenden Tabelle.

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Tipp: Auf hohe und feste Matratzen nehmen Lattenroste nur wenig Einfluss. Je dünner Ihre Matratze jedoch ist, desto stärker werden Sie die Wirkung Ihres Lattenrosts spüren.

Die weitere Einteilung von Lattenrosten in insgesamt drei große Gruppen hilft Ihnen dabei, ein konkretes Modell ausfindig zu machen, das Ihren individuellen Ansprüchen gerecht wird.

Starre Lattenroste Verstellbare Lattenroste
geeignet für fast alle Matratzenarten hohe Anpassungsfähigkeit, Matratze wird dabei unterstützt, den Körper optimal zu lagern
Anpassung an Matratze und Schlafverhalten fällt geringer aus überwiegend für alle Schaum- und Gelmatratzen geeignet
ungeeignet für Federkernmatratzen

Der Rolllattenrost

Wie die Bezeichnung bereits andeutet, lassen sich Rolllattenroste mit nur wenigen Handgriffen ganz praktisch aufrollen. Dieser besteht aus einzelnen Latten, die durch textil- oder Kunststoffbänder miteinander verbunden sind.

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Der Leistenlattenrost

Beim Leistenlattenrost handelt es sich um einen starren Rahmen aus einzelnen Querlatten, die an zusätzlichen Federelementen montiert sind. Der Rahmen besteht überwiegend aus Metall, die Leisten selbst sind aus Holz. Die Leistenanzahl variiert je nach Modell zwischen 28 und 42. Leistenlattenroste sind bei hoher Qualität enorm anpassungsfähig

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Der Tellerlattenrost

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, bestehen Tellerlattenroste aus einzelnen Tellerelementen, die in verschiedene Richtungen beweglich sind. Diese reagieren jeweils separat auf den ausgeübten Körperdruck und geben somit punktuell nach. Dank ihrer hohen Flexibilität ist es möglich, den Härtegrad individuell einzustellen. Dadurch lässt sich ein besonders hoher Schlafkomfort erreichen.

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Wie finden Sie den richtigen Lattenrost für Ihre Matratze?

Um herauszufinden, ob Lattenrost und Matratze zueinander passen, sind zunächst die Eigenschaften beider Modelle zu vergleichen. Während sich Leistenlattenroste nahezu für alle Matratzen eignen, ist bei anderen Varianten eine umfassende Abgrenzung erforderlich.

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Kaltschaum-, Viscoschaum- und Gelschaummatratzen – welche Lattenroste sind geeignet?

Da sich diese Matratzenarten mit einer hohen Anpassungsfähigkeit auszeichnen, kommen hierfür gleich mehrere Lattenroste infrage. Generell sind beispielsweise Tellerlattenroste für Schaummatratzen geeignet. Allerdings sollte bei diesen Lattenrosten der Abstand einzelner Leisten etwa drei bis vier cm betragen. Als Richtwert gilt eine Leistenanzahl von mindestens 28, damit die Leisten nicht in den Schaum gedrückt werden.

Welcher Lattenrost passt zu Federkern- und Taschenfederkernmatratzen?

Für diese Matratzenarten empfehlen sich grundsätzlich Lattenroste mit großem Leistenabstand. Die Leistenanzahl sollte zwischen 16 bis maximal 22 Leisten betragen. Grundsätzlich empfehlen sich bei diesen Modellen Lattenroste für feste Matratzen. Außerdem sind moderne Boxspringbetten ausschließlich für Taschenfederkernmatratzen geeignet. Diese sind entweder als vollständiges Modell oder als Lattenrost zum Einlegen erhältlich. Bei Letzterem befinden sich einzelne Taschenfedern auf den Leisten.

Wichtig: Die Anzahl der Leisten bestimmt Ihren Liegekomfort und ermöglicht die individuelle Anpassung an die Matratze. Für schwere Personen sind generell Lattenroste mit mehr als 30 Leisten zu empfehlen, um die starke Druckeinwirkung abfedern zu können. Verändert sich das Liegeverhalten der Matratze zum Negativen, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass Lattenrost und Matratze nicht zueinander passen.

Vor- und Nachteile einzelner Lattenrostarten im Detail

Neben ihren individuellen Eigenschaften bringt jede Lattenrostart auch eigene Vor- und Nachteile mit sich. In Bezug auf Roll-, Leisten-, und Tellerlattenrost sieht die Gegenüberstellung wie folgt aus:

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Rolllattenrost Leistenlattenrost Tellerlattenrost
  • einfacher Transport durch Aufrollen
  • einfache Montage und sofortiger Einsatz möglich
  • platzsparende Lagerung bei sporadischem Gebrauch
  • kostengünstig in der Anschaffung
  • unflexiblere Federung im Vergleich zu anderen Modellen
  • unangenehme Geräusche bei nächtlicher Bewegung
  • Härtegrad individuell einstellbar
  • komfortabler, da zusätzliche Gummiteile den Rahmen mit Querlatten verbinden
  • keine Geräusche bei nächtlichem Positionswechsel
  • umständlicher Transport
  • vergleichsweise teuer in der Anschaffung
  • hoher Liegekomfort dank punktgenauer Druckentlastung
  • verhältnismäßig hartes Liegegefühl
  • einzelne Tellerelemente sind sehr empfindlich
  • hoher Anschaffungspreis

Bildnachweise: Adobe Stock / Sabphoto, Amazon / Goodside

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